Protest in Heidelberg

Heute war ich beim Protest!-Slam, der im Heidelberger Karlstorbahnhof stattfand. Ein Doppelsieg-Slam, denn das Line-up wurde in zwei 6er-Gruppen aufgeteilt, die einzeln bewertet wurden. Gemäß einer perfekten Dramaturgie gewannen die beiden Frauen, die als letzte auf der Bühne standen. Mein gezielt für diesen Abend geschriebenes Gedicht “Lebenslanger Protest” kam zwar beim Publikum gut an, hatte aber gegen den starken Text von Andrea van Bebber keine Chance.

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Zweijähriges Bühnenjubiläum

Vor zwei Jahren stand ich das erste Mal bei einem Poetry Slam am Mikro. Zur Feier des Tages gibt es Poethanol als Video auf meiner Facebook-Seite.

Zwei Jahre – das sind 92 Auftritte zwischen Wolfsburg im Norden, Freiburg im Süden und Trier im Westen.

Das sind 26 Texte, die insgesamt über 200 Mal gelesen wurden. Der am häufigsten zum Einsatz gekommene Text ist „Sex Sells“. Auf den weiteren Plätzen folgen „Die Kunst des Schreibens“, „Poethanol“, „Als Gott den Plural schuf“ und „Die Hymne an das Imperfekt“.

Kugelschreiberejakulation

Gestern war ich zum zweiten Mal beim Poetry Slam in der Passage 46 in Freiburg. Mit meinem Kugelschreiberejakulationstext (Dank an das Publikum für dieses Stichwort) bin ich auf Startplatz 1 gewesen, dicht gefolgt von Philipp Multhaupt mit einem großartigen Sprachspieltext über „Popoganda“, „Furzball“ und andere Dinge, auf den er wirklich „scholz“ sein kann. Damit war dann klar, dass es bei mir für das Finale nicht reichen würde. Aber es hat wie immer sehr viel Spaß gemacht.

Rheinland-Pfalz-Tour

Vom 15.-17.11.2018 bin ich in Rheinland-Pfalz bei drei Poetry Slams aufgetreten.

Der erste Termin fand in der Weinstube Ultes in Ellerstadt statt, wo ich als Starter „Die Weinnachtsgeschichte“ erzählt habe. Da ich mich damit nicht für das Finale qualifizieren konnte, bin ich nach der Pause noch mit „6 Minuten Mythologie“ in einer Lucky-Loser-Runde angetreten und ganz knapp an Gax gescheitert, der dann auch den Slam gewonnen hat.

Der zweite Slam war der 11. Bärenslam in der Tonstation in Bernkastel-Kues. Dort habe ich mich mit „Als Gott den Plural schuf“ und „Sex Sells“ für das Finale qualifiziert, wo ich allerdings mit „Poethanol“ abermals gegen Gax den kürzeren gezogen habe.

Der dritte Auftritt war beim 150. Trierer Poetry Slam im Mergener Hof in Trier vor einem ganz tollen Publikum. Leider war ich einer starken Vorrunde (mit Gax natürlich), in der „Die Kunst des Schreibens“ nicht genug Applaus bekommen hat.