Textetauschslam

Am 30.06.2019 fand in der Stadtkirche Göppingen ein ganz besonderer Wibele&Worte Slam statt. Die vier Poeten und die Moderatorin tauschten vor dem Slam ihre Texte und lasen einen zufällig gewählten Text. Während ich den „Teenage Dream“ von Xenia lesen durfte, wurden meine „6 Minuten Mythologie“ von Therese Degen vorgetragen. Und für diese Performance wurde Therese dann auch per Applaus zur Siegerin des Abends bestimmt.

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Passage III.

Gestern bin ich zum dritten Mal beim Poetry Slam in der Passage 46 in Freiburg gewesen. Dort habe ich mich als „wehrer Meister des Buchstubenersetzens“ (Min lotztur Tuxt) feiern lassen, musste aber dennoch Moritz Konrad den Einzug ins Finale überlassen.

Einfach nur toll

Einfach nur toll – das war der Poetry Slam in der Unteren Orangerie in Weilburg (15.6.19). Eine einmalig schöne Location in einem beeindruckenden Schlossgarten oberhalb der Lahn, ein super organisiertes Event, zur einen Hälfte alte Bekannte im Line-up, zur anderen Hälfte neue Gesichter, geile Texte und ein applausfreudiges und interessiertes Publikum. Was will man mehr? Ins Finale kommen, um im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können. Aber gegen den Erstrundentext von Marvin Suckut kann man auch mit erfundenen Pluralformen und vielen x-en nichts ausrichten.

Klosterslam

Gestern war ich in Weil der Stadt, wo ich mit vier anderen Poeten beim Slam im Klösterle aufgetreten bin. Da es zwei Qualifikationsrunden für das Finale gab, durfte ich zweimal auf die Bühne. In der ersten Runde gab es „Drei Buchstaben sind genug“, nach der Pause dann „6 Minuten Mythologie“.

Back to the roots

Mein zweiter Auftritt in Niedersachsen fand am 11.04.2019 bei einem (Raucher)Kneipenslam statt. In Barnaby’s Blues Bar (Braunschweig) traten neun Poeten in einer Vorrunde an und wurden von einer 10er Jury mit Punkten von 1 bis 6 bewertet. Mein Textduo „Als Gott den Plural schuf“/“Sex sells“ bekam 56 Punkte, so dass ich im Finale „Poethanol“ vortragen durfte – und wieder einmal als Zweiter den Abend feiern durfte.

Wundertüte

Kunst gegen Bares ist eine Wundertüte. Mal ist es bilanziell erfreulich, so wie letzten Monat in Heidelberg, als ich den zweiten Platz belegt habe, mal ist es eher enttäuschend, wie am 24.3. in der Alten Feuerwache in Mannheim. Dies lag sicherlich an drei Faktoren: dem undankbaren Startplatz 1; der Tatsache, dass ich die französische Version meines Poethanol-Textes gebracht habe; und vor allem dem hochkarätigen Line-up mit sieben weiteren Künstlern, allen voran dem Sieger Fernando, der wieder einmal abgeräumt hat. Aber es hat Spaß gemacht.

Die anderen beiden Texte, die ich gelesen habe, waren übrigens „Drei Buchstaben sind genug“ und „Als Gott den Plural schuf“.